Montagetisch mit 20mm Bohrungen bauen.

Nachdem die Werkbank fertig war, ging es weiter mit dem Montagetisch mit 20mm Bohrungen  in der Mitte und auch der oberen Lage der Arbeitsplatte.

Material beschaffen.

Wie man oben sehen kann, ist die Werkbank nicht mit Unterschränken, sondern aus Rahmenhölzern gebaut. Zusätzlich dazu habe ich auch gleich die zwei Siebdruckplatten für die Arbeitsplatte gekauft. Als alles im Anhänger lag, dachte man sich schon das da noch Platz wäre.

In den Ecken und Verbindungsstellen wollte ich mit Überblattungen arbeiten. Da sich ja immer drei Hölzer treffen, ergibt sich so eine Anzahl von 48 Überblattungen. Nach dem Längenzuschnitt ging es also an ein Musterstück aus zwei Resten.

Überblattungen sägen

Da ich keine Lust hatte, nächsten Monat immer noch Überblattungen von Hand zu sägen, hab ich dafür die Kappsäge GCM 8 SDE genommen. Mit dem Tiefenstop und einem Distanzholz geht das sehr einfach.

Zuerst markiert man die Tiefe und stellt die Säge ein.

Danach markiert man sich die Länge und fängt an zu sägen. Ich habe immer zuerst den letzten Schnitt am Riss gemacht, danach am freien Ende angefangen und Schnitt neben Schnitt gesetzt.

Am anderen Holz muss man dann natürlich entsprechend die andere Tiefe einstellen, danach kann man es schon Probelegen. Der erste Versuch sah schon gut aus, jetzt konnte es in Serie gehen.

Die vier Beine sind gesägt und die Flächen habe ich noch mit dem GSS 18V-10 geglättet.

Hier kann man auch das Abstandsholz sehen. Wäre es nicht da, würde der Schnitt immer so auslaufen wie im Abstandsholz.

Alle Flächen schleifen…

… weil Sie nach dem Sägen so aussehen:

Ich habe immer eine Überblattung gesägt und geschliffen, damit die Hand etwas Entspannung vom sägen bekommen hat. Alle Hölzer sind fertig. An den Rahmen musste die Überblattung gedoppelt werden weil mir das lieber als auf Gehrung ist. Ganz gerade sind die Hölzer nämlich auch nicht.

Montage

Bevor Leim auf die Kontaktflächen kommt, wird alles erstmal trocken zusammengesteckt:

Nicht alle Fugen sind zu 100% dicht, aber es wird reichen. Geplant ist, jede Kontaktstelle mit 2 Runddübeln zu versehen. Dazu aber später mehr.

Als Leim habe ich D4 PU Leim genommen, der schäumt auch nochmal auf. Wenigstens meine Arbeit war im Winkel, wenn auch die Hölzer ihren eigenen Kopf haben.

Da der Leim 4h Presszeit hat und es mit den Dübeln nur halb so gut wie gehofft funktioniert hat, habe ich stattdessen in alle Kontaktflächen eine oder zwei 5x60er Spax eingedreht. Dadurch konnte ich schnell weitermachen und den noch trocknenden Rahmen in die Werkstatt stellen.

Arbeitsplatte aufbauen

Da ich ja einen Montagetisch mit 20mm Bohrungen und keinen Holzrahmen bauen will, muss eine Arbeitsplatte obendrauf. Die erste Lage wird wieder aus OSB wie beim Rest gesägt.

Danach kommt obenauf die Siebdruckplatte.

Die Platten sind untereinander verschraubt bzw. mit der Unterkonstruktion / den Korpen verschraubt. Natürlich mit vorbohren und senken.

Am Mittelteil habe ich noch ein Reststück untergeschraubt um die Platte zu verstärken und die Kante zu entschärfen.

Damit alles hinterher eine Linie bildet, kommt in die GOF 1250 LCE ein Fräser mit Anlaufring unten um die Platten bündig zum Rahmen zu bekommen.

Ergebnis

Die Platte ist eben, im Wasser und bündig. Das Fräsen hat trotz absaugen eine Riesensauerei gemacht so dass ich erstmal fegen musste 😀

Zwischen Werkbank und L-Boxx Regal ist noch eine Lücke, diese wird mit einem zweiten Regal gefüllt. Der Wabeco Bohrständer BF 1240 ist auch schon verschraubt.

Und dann wurden auch noch schnell Einlegeböden für das kleine Regal gesägt und die Schleifmittelsammlung konnte vom Karton ins Regal umziehen.

Die Regale sind zwar gleich hoch, nur der Boden ist dort uneben. Darum der unschöne Versatz oben.

Als nächstes muss ich einen Fräser besorgen der die Bohrungen fräsen kann.

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