Der Brunnen muss weg

Mitten in unserem schöner werdenden Rasen, wir haben nachgesät im Spätsommer, ist ein alter Brunnen. Dieser Springbrunnen wurde mit Frischwasser aus der Leitung betrieben das direkt in den Abfluss lief. Der Abfluss selbst war nicht sonderlich gut, so das nach einem Regen das Wasser stehen blieb und wir eine hübsche Mückenzucht hatten.

 

 

 

 

 

Leider habe ich kein besseres Bild der Ausgangssiutation gemacht. Das ist einfach untergegangen:


Der Plan war, mit der Diamantscheibe auf der GWS 26-230 LVI bei größtmöglicher Schnitttiefe den Beton zu schlitzen und mit dem 5kg Hämmerchen in kleine handliche Brocken zu zerschlagen. Also die Kabeltrommel ganz abrollen damit nichts schmilzt, Schutzbrille, Staub- und Gehörschutz an und los gings.

Hat zwar ne Menge Schweiß gekostet, die Schnitttiefe war bei weitem nicht ausreichend und die Hauptarbeit hat der Hammer erledigt, aber nach einer knappen Stunde hat sich gut 1/3 des Randes auf der Folie befunden.

Beim Boden verhielt es sich leider anders, der hat sich garnicht beeindrucken lassen. Mein Gedanke war erst, einen Stemmhammer im Verleih auszuleihen. Dann habe ich Kontakt zu Uwe aus der #builtwithbosch Testreihe aufgenommen der zufälligerweise bei uns im Ort wohnt. Er hat im Moment den Stemmhammer GSH 7 VC als Testgerät und war gerne bereit, mir diesen zur Verfügung zu stellen. Es war sogar noch besser, er hat voll mit angepackt so dass wir nach 2,5h die ganze Bodenplatte raus hatten.

Hier sieht man noch die Schnitte von meinem ersten Versuch. Der Brunnen bestand aus 2 unterschiedlichen Sorten Beton, die obere 3cm dicke Schicht war knüppelhart, die untere ist dann relativ schnell gebrochen.

Wenn man dann dran ist, merkt man, das die Sonne wesentlich früher als im Sommer weg ist. Also mussten unsere 2 GLI 18V-1900 Licht machen. Haben Sie auch wieder wunderbar gemacht. Die geb ich nicht mehr her.

Am nächsten morgen sah es so aus.

Selbst die Wände waren fast 10cm dick, der Brunnen war für die Ewigkeit gebaut.

Den Rest der Wand habe ich wieder mit der bewährten Schlitz und Hammermethode gemacht, macht schließlich auch Spaß.

Die faust- bis kopfgroßen Brocken haben wir dann grade wieder reingeworfen, umso weniger Erde müssen wir anfahren.

Die Erde ist Aushub, den wir im Nachbarort kostenlos aufladen konnten. Dort ist man froh, das wir so viel mitgenommen haben. Aufgeladen wurde mit Spaten und Schippe, abgeladen auch. Mit etwas Rangieren ging das Heck des Hängers bis über das Loch.

So sieht das ganze verfüllt und ebengerecht aus. Jetzt hat das Erdreich über den Winter Zeit sich zu setzen und in die Zwischenräume der Betonbrocken zu spülen, im Frühjahr füllen wir dann bei und sähen auch dort noch rasen an.

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